Architekturen
2018

Jahrestagung der GI-Fachgruppe Architekturen

19. - 20. Juni 2018, Essen

Übersicht

Diskutieren Sie bei der Jahrestagung 2018 der GI-Fachgruppe „Architekturen“ mit einem interessierten Publikum aus Wirtschaft und Wissenschaft, welche Entwicklungen sich im Bereich der Softwarearchitektur abzeichnen und was diese für den praktizierenden und forschenden Softwarearchitekten bedeuten.

Die Jahrestagung der GI-Fachgruppe Architekturen findet
  am 19. - 20. Juni 2018
  im Institut paluno - The Ruhr Institute for Software Technology
  der Universität Duisburg-Essen, Gerlingstraße 16, 45127 Essen

unter dem Motto
  The Digital Age - Software Architectures in Future Applications
statt.

Die Tagungsreihe Architekturen wurde von der GI-Fachgruppe Architekturen initiiert. Sie hat sich die Veranstaltung zu einer der wichtigsten Plattformen für IT-Architekten entwickelt und bringt mit über 80 Teilnehmern viele Fachleute aus Praxis, Forschung und Forschungstransfer im Bereich der Softwarearchitekturen zusammen. Nutzen auch Sie diese Chance, knüpfen Sie Kontakte und tauschen Sie sich zu den neuesten Trends, Herausforderungen, und Erfolgen zum Thema Softwarearchitekturen aus. Neben den Fachvorträgen sind auch Treffen der GI-Arbeitskreise der Fachgruppe geplant.

Wir freuen uns auf eine spannende Veranstaltung mit Ihnen!

Programm:

Hier finden Sie das vorläufige Programm:

Dienstag, 19.6.

10:00 - 10:15 Begrüßung
10:15 - 11:00 Prof. Dr.-Ing. Steffen Becker, Universität Stuttgart
Berichte aus der Fachgruppe
11:00 - 11:45 Keynote von Prof. Dr. Uwe Zdun, Universät Wien
The Changing Role of Software Architecting in the Digital Age [Abstract]

The Internet scale of systems, the increasing rate of technology evolution, and the broad adoption of lean and agile practices have triggered a profound change in not only application and infrastructure architectures but also the software architect's roles and responsibilities. This talk reviews the field's state of the art and identifies key aspects with regard to the changing role of software architectecting in the digital age. Both the role of the architect and the architecture evolve, as well as the notion of architectural decision making. We will discuss the implications for the interplay of architecting processes and the artifacts created during and related to architecting.

11:45 - 12:30 Prof. Dr. Bernhard Rumpe, RWTH Aachen
Advances in Model Language Engineering [Abstract]

Modeling is key for any engineering discipline to design a system and to early understand its quality. Effective modeling needs appropriate modeling languages, because as already Wittgenstein said: "The borders of my language are the borders of my world." General consensus of model-driven engineering is, that domain-specific modeling languages help to reduce the “conceptual gap” between problem domains and software implementation. In this talk, we examine advances in how the concepts for language definition have evolved, and how the tool implementation are assisted by modern language workbenches. We examine concepts like language reuse, composition, refinement, extension, management of language variants and how to migrate models between versions.

12:30 - 13:30 Mittag
13:30 - 14:15 Prof. Dr.-Ing. Heinz Züllighoven und Florian von Stosch, WPS – Workplace Solutions GmbH
Design und Architektur digitaler Gegenstände
14:15 - 15:00 Prof. Dr.-Ing. Sabine Radomski, Hochschule für Telekommunikation Leipzig
Software Qualität ist wie Schönheit - Ein Gütesiegel um Qualität sichtbar zu machen [Abstract]

Globalisierung, Digitalisierung, Industrie 4.0, Internet of Thinks, Big Data, Cyber Kriminalität, SOA, Cloud Computing und die Energiewende bestimmen den Alltag in Deutschland. Software Qualität wird immer wichtiger. Software Qualität wird von jedem Nutzer unterschiedlich empfunden und lässt sich genauso schlecht messen wie Schönheit. Die Gemeinsamkeiten von Software Qualität und Schönheit werden in diesem Artikel vorgestellt und daraus Schlussfolgerungen für die Verbesserung der Software Qualität gezogen. Der Artikel geht außerdem auf Methoden und Regeln zur Entwicklung von Software mit hoher Qualität ein und beschreibt das Gütesiegel für Software Qualität.

15:00 - 18:00 Treffen der GI-Arbeitskreise L2S2 und MDSD/MDA
ab 19:00 Dinner (self-payed)

Mittwoch, 20.6.

09:45 - 10:30 Beatrice Nickel und Corbinian Löcker, adesso AG
Softwareentwicklung braucht mehr Gestaltungkompetenz: Digital Design als neuer Partner für Software-Architekten [Abstract]

In „klassischen“ Softwareprojekten hat die Fachseite sämtliche Gestaltungsaspekte einer Software verstanden. Die Herausforderung besteht darin, die Anforderungen der Stakeholder zu erheben, geeignet für eine Umsetzung verfügbar zu machen und diese dann umzusetzen. Im Kontext der Digitalisierung funktioniert dies nicht mehr, da die Digitalisierung viele innovative Elemente aufweist. Stakeholder können daher bestenfalls vage Anforderungen formulieren. Für solche Projektsituationen wird demnach ein anderes Vorgehen benötigt: Software im Kontext der Digitalisierung kann nicht aus Anforderungen „abgeleitet“ werden, sie muss stattdessen proaktiv gestaltet werden. Digital Design ist der nächste Schritt in der Entwicklung des Software Engineering, um die notwendigen Gestaltungskompetenzen in der Softwareentwicklung zu etablieren. Digital Design kombiniert erprobte Methoden und Techniken des RE, des UX und der agilen Entwicklung mit Methoden und Techniken des Industriedesigns. Dieser Vortrag gibt einen Überblick über Digital Design und zeigt Implikationen auf, die sich aus dieser neuen Rolle ergeben. Hier zeigt sich insbesondere, dass der Digital Designer ein neuer und vielversprechender Partner für Software-Architekten sein wird: Beide Rollen können Software auf einer abstrakt logischen Ebene denken und können sich so gemeinsam den Herausforderungen der Digitalisierung stellen.

10:30 - 11:00 Kaffeepause
11:00 - 11:45 Dr. Moritz Balz
Quo Vadis ESB [Abstract]

Bis vor einigen Jahren waren Service-orientierte Architekturen (SOA) ein "must-have" in vielen Unternehmen. Oft realisierte ein Enterprise Service Bus (ESB) die erforderliche Datenmodellierung, Nachrichten-Routing und Abstraktion von Endsystemen. Inzwischen ist gilt das Konzept einer SOA als veraltet und schwergewichtig, eine Nachfolge für alle Aspekte ist aber noch nicht vorhanden. Dieser Vortrag erläutert Einsatz-Szenarien und Nutzen eines ESB in einem Unternehmen der Energiebranche. Betrachtet wird dann die aktuelle Marktsituation für ESB, wie sie sich für Entscheider in Unternehmen darstellt, und beleuchtet mögliche Nachfolge-Technologien. Angesprochen werden Konsequenzen für Datenmodelle, Routing und Abstraktion. Zum Schluss wird die Frage gestellt (aber nicht beantwortet), welche dieser Konzepte als wünschenswert und welche als unnötiger Ballast gelten sollten.

11:45 - 12:30 Dr. Zoltan Mann, Universität Duisburg-Essen
Datenschutz in der Cloud – aus Sicht der Architektur
[Abstract]

Dank ihrer Vorteile findet Cloud-Computing immer breitere Anwendung. Der Schutz sensibler Daten in der Cloud ist aber nach wie vor ein kritisches Problem, das trotz einer Vielzahl vorgeschlagener Techniken immer noch nicht zufriedenstellend gelöst werden konnte. Für den Schutz personenbezogener Daten ergeben sich aus der Gesetzgebung, wie der neuen Datenschutzgrundverordnung der Europäischen Union, strenge Anforderungen, die weitreichende Auswirkungen auf die Architektur haben können.
In diesem Vortrag geht es um die Architektur, die im EU-Projekt „RestAssured – Secure Data Processing in the Cloud“ erarbeitet wurde. Die Architektur ermöglicht die feingranulare Kontrolle über den Zugang zu sensiblen Daten in effizienter und transparenter Weise. Zudem unterstützt die Architektur die automatische Adaption der Cloud – von der Infrastruktur bis hin zu den Anwendungen – zur Laufzeit, so dass immer die in der aktuellen Situation am besten geeigneten Datenschutzmechanismen eingesetzt werden können.

12:30 - 13:30 Mittag
13:30 - 14:15 Dr.-Ing. Raphael Zender, Universität Potsdam, Lehrstuhl Prof. Dr.-Ing. Ulrike Lucke
E-Learning-Infrastrukturen an Hochschulen im Spagat zwischen Flexibilität und Standardisierung
14:15 - 15:00 Dr. Christian Piwetz, E.ON Business Services GmbH
Modernisierung von E.ONs gewachsenem Anwendungsportfolio [Abstract]

In den letzten Jahren ist das Anwendungsportfolio des E.ON-Konzerns durch den Aufbau von neuen Geschäftsfeldern sowie durch Zu- und Verkäufe von Geschäftsteilen deutlich gewachsen. Dies führt zu einer redundanten Abdeckung von Geschäftsfunktionen, zu steigender Komplexität und zu steigenden IT-Betriebskosten. Im Rahmen des aktuell laufenden Programms zur Migration des Anwendungsportfolios in die Hybrid-Cloud-Umgebung von E.ON werden nahezu alle Anwendungen im Hinblick auf ihren zukünftigen Einsatz, auf notwendige Architekturanpassungen und auf den zukünftigen Betrieb hin untersucht. Als Ergebnis dieser Untersuchung werden die notwendigen Anpassungen festgelegt und anschließend in entsprechenden Projekten implementiert.

15:00 - 15:30 Closing

Abendessen:

Das Abendessen findet ab 19 Uhr in Leo's Casa statt. Leo's Casa befindet sich auf halbem Weg zwischen dem Tagungsort und dem Essener Hbf, fußläufig 10 Minuten vom Tagungsort entfernt.

Kartenansicht (auf Google Maps)

Vom Tagungsort aus gehen wir um 18:40 Uhr los. Wer mag, kann sich natürlich auch selbst bei Leo's Casa eintreffen.

Registrierung & Tagungsort

Die Architekturen 2018 ist dank unserer Sponsoren für Teilnehmer kostenlos. Bitte registrieren Sie sich bis zum 5. Juni über unsere Registrierungsseite.

Die Architekturen 2018 findet im Institut paluno der Universität Duisburg-Essen statt.

Anfahrt

Sponsoren

Kontaktinformationen:

Verantwortlich i.S.d. § 10 Para. 3 MDStV für den Inhalt dieser Seite ist

Marco Konersmann (E-Mail)
paluno, Universität Duisburg-Essen
Gerlingstraße 16
45127 Essen

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